Thema: Entspannung

Wie in der Einleitung schon erwähnt leben wir in einer schon fast Furcht-einflößend-schnelllebigen Welt: Nichts kann uns schnell genug gehen, nichts kann schnell genug passieren – ob Umsatz oder neue Entwicklung - nichts kann schnell genug in Erfahrung gebracht werden, keine Nachricht kann schnell genug weiter gegeben werden.

Daher ist es in der heutigen Zeit umso wichtiger, auch mal richtig und schön entspannen zu können. Man darf dabei allerdings nicht vergessen, dass für jeden Menschen die „richtige“ Methode zum Entspannen eine andere sein kann. Die gewünschten Entspannungsreaktionen sollten aber die gleichen sein:

-          Atmung: sie verlangsamt sich

-          Herz-Kreislaufsystem: die Herzfrequenz sinkt, der Puls nähert sich dem                           Ruhepuls

-          Blutdruck: dieser sinkt, die Blutgefäße weiten sich, die Durchblutung                                peripherer Hautgefäße wird gefördert

-          Konzentrationsfähigkeit: sie nimmt zu

-          Erregungsniveau: es nimmt ab

-          Muskeltonus: er nimmt ab, die Skelettmuskulatur entspannt sich

-          Hormonelle Veränderungen wie z.B. Adrenalinabbau

-          Immunsystem: es wird aktiviert/gestärkt

-          Ängste: sie werden abgebaut

-          Körperwahrnehmung: sie wird gesteigert

-          Selbstbewusstsein: man kann seinen Körper kontrollieren

-          Man kommt dem Schlafzustand nahe – ist aber hellwach

-          Es kommt zu Wohlbefinden und zu Beruhigung

 

Das heißt die Arbeitgeber finden gesündere und leistungsfähigere Mitarbeiter vor, andere erfreuen sich an einem ausgeglichenen Partner, unser aller Immunsystem wird gestärkt, unser Körper mobilisiert. Kurzum: Wir fühlen uns alle wohler, leben glücklicher und sind gleichzeitig kreativer und leistungsfähiger. Es ist wichtig, dass wir mit dem Druck und dem Stress in unserer heutigen Leistungsgesellschaft umgehen können. Viele Menschen müssen dies erst erlernen – hier helfen die diplomierten Entspannungstrainer wie ich einer bin. 

Zur Geburt gehört der Tod.

Zum Einatmen das Ausatmen.

Zum Geben gehört das Nehmen.

Zur Leistung gehört die Erholung.

Zur Geborgenheit gehört die Einsamkeit.

Zur Spannung gehört die Entspannung.

Chinesische Weisheit

 

Burnout

Achte auf das Flüstern -

warte nicht auf das Schreien.

Burnout, Europapark, Wörthersee, Klagenfurt

WAS ist ein Burnout

Der Begriff „Burnout“ ist in aller Munde. Doch was bedeutet Burnout eigentlich genau?

Burnout ist keine Krankheit sondern ist eine Entwicklung.

Menschen, die sich in verschiedensten Stufen befinden, haben meist auch eine weitere Diagnose. Ich kann zwar wegen Burnout krank geschrieben werden, jedoch bedeutet dies keinesfalls, dass ich nicht wieder – nach „Heilung“ – zurück in den beruflichen Alltag kommen kann.

 

Auf Wikipedia gibt es eine Definition von Burnout, die mir sehr gut gefällt:

„Ein Burnout-Syndrom (engl. (to) burn out: „ausbrennen“) bzw. Ausgebranntsein ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit, das als Endzustand einer Entwicklungs-linie bezeichnet werden kann, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen  und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefährdung führt.

Zusammengefasst:

Burnout ist keine Krankheit mit eindeutigen diagnostischen Kriterien, sondern eine körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung aufgrund beruflicher Überlastung und wird meist durch Stress ausgelöst, der nicht bewältigt werden kann.  

 

WER ist besonders gefährdet

Burnout wurde zunächst bei helfenden Berufen beschrieben und ist heute auch in zahlreichen anderen Berufsgruppen zu beobachten. Dazu gehören Sportler, das mittlere Management („Sandwich-Position“), Politiker, Pfarrer, Richter, Lehrer, Forschungsmitarbeiter, arbeitslose Menschen, Langzeitpflegende kranker Angehöriger bis hin zum Verkäufer. Burnout ist keine "Versagerkrankheit" - im Gegenteil: Betroffen sind jene Menschen, die ein besonders hohes Engagement zeigen, die mit großer Begeisterung an die Arbeit gehen – NICHT die „Nasenbohrer“. Der Mensch muss zunächst „entbrannt“ sein, um in weiterer Folge ausbrennen zu können.

 

WIE kann man dem Burnout nun begegenen

Meine Arbeit als Burnout-Prophylaxe-Trainerin besteht darin, die Gefahren dieser Zivilisationskrankheit bereits im Vorfeld auszuschalten. Ich zeige meinen Klienten, wie man Burnout begegnet. Dazu bedarf es außerdem meines Wissens und Verständnisses als Entspannungstrainerin: Ich helfe Ihnen, schädlichen Stress zu vermeiden und den natürlichen Ausgleich, die Harmonie wieder herzustellen.  balance statt burnout!